So profitieren Sie als Non-Profit-Organisation vom E-Mail-Marketing - 2

Non-Profit-Organisationen haben in den meisten Fällen geringe personelle und finanzielle Ressourcen und es stehen immer weniger staatliche Mittel zur Verfügung. Zudem wächst die Konkurrenz um Spendengelder. Im Beitrag unseres IT-Partners CleverReach® erfahren Sie in drei Teilen, wie Non-Profit-Organisationen mit Hilfe von E-Mail-Marketing noch mehr erreichen und verändern können. Im zweiten Teil geht es um den Newsletter-Verteiler und die Adressgewinnung.

Sehen und gesehen werden

Üblicherweise hört man diesen Satz in einem anderen Zusammenhang. Doch diese Aussage könnte auch auf Ihre Situation als Non-Profit-Organisation zutreffen.

Sie sehen die Not vieler Menschen und sind sich der sozialen sowie politischen Missstände bewusst. Weltweit leiden Kinder, Frauen, Verfolgte oder Katastrophenopfer. Die Umwelt wird zerstört, Tiere werden ausgesetzt oder sterben aus. Und Ihre Vision und Mission ist es, zu helfen. Praktisch sowie finanziell und das am liebsten direkt vor Ort. Doch dazu benötigen Sie Spender und Unterstützer. Das ist weder neu noch überraschend für Sie. Doch werden auch Sie gesehen? Im Beitrag unseres IT-Partners CleverReach® erfahren Sie, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Nutzer gewinnen und diese als aktive Abonnenten gewinnen können. Zur IT Spende von CleverReach® geht es hier.

Kommunizieren, um verstanden zu werden

Wer nicht gesehen wird, dem kann nicht geholfen werden und wer nicht kommuniziert, kann auch nicht verstanden werden. So unterschiedlich die individuellen Ziele der NPOs auch sein mögen, ein Ziel haben sie in den meisten Fällen jedoch gemein. Sie möchten die Spendensummen erhöhen. Und dieses Ziel lässt sich maßgeblich durch die Erhöhung der Aufmerksamkeit sowie die Gewinnung von neuen Newsletter-Abonnenten erreichen.

Seit Einführung der DSGVO haben Organisationen jedoch durch Unwissenheit oder Übervorsicht einen Teil ihrer Adressen verloren. Viele fragen sich heute immer noch, was erlaubt ist und was nicht. Und oft steht die Frage im Raum: geht es auch ohne Opt-In?

E-Mail-Marketing ist ein sicherer Weg, um neue Adressen zu generieren. Lassen Sie uns das Thema Adressgewinnung deshalb einmal genauer betrachten.

Gut zu wissen: Grundsätzliches nach der DSGVO im E-Mail-Marketing

  1. Jeder muss nachweisen können, wie er seine E-Mail-Adressen gewonnen hat, und dass die Einwilligung freiwillig erfolgt ist. Der digitale Weg ist unserer Ansicht nach der einfachste und sicherste Weg zur Datenerhebung.

  2. Lassen Sie sich die Bestellung Ihres Newsletters immer bestätigen. Auch wenn das Double Opt-in nicht verpflichtend ist, mit einer Double Opt-in-Mail (der Abonnent bestätigt seine Anmeldung zum Newsletter) sind Sie im Streitfall immer auf der sicheren Seite.

  3. Schicken Sie keinen Newsletter an mögliche Abonnenten, um sie zu fragen, ob sie Interesse an Ihrem Newsletter haben. Denn mit der Anfrage haben Sie bereits Werbung für sich gemacht, was ohne ein Opt-in nicht erlaubt ist.

  4. Wichtig: Die Einwilligung zum Erhalt eines Newsletters endet in dem Moment, in dem der Abonnent den Newsletter abbestellt. Der Abonnent darf danach keinen Newsletter mehr erhalten.

  5. Interessant: In vielen Fällen müssen auch Unternehmen, die außerhalb der EU ansässig sind, die DSGVO beachten. Dies gilt auch, wenn lediglich der Datenverarbeiter (also z. B. CleverReach®) in der EU ansässig ist. Bitte informieren Sie sich an entsprechender Stelle.  

CleverReach® hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema DSGVO auf einer hilfreichen Seite zusammengestellt. Schauen Sie gerne einmal vorbei und informieren Sie sich.

So gehören auch Sie zu den Adressgewinnern

Ihre potenziellen Unterstützer und Abonnenten gehören zu den Menschen, die ihre Augen nicht vor der Not verschließen und die Welt ein bisschen besser machen möchten. Deshalb sind sie auf Ihrer Website gelandet. Jetzt gilt es, den User für Ihre Vision und für Ihren Newsletter zu gewinnen.

Erzählen Sie Ihre Geschichte und erzählen Sie, was Sie gemeinsam mit Ihren Unterstützern bewirken und verändern möchten. Geben Sie dem Leser das Gefühl, Teil von etwas Wichtigem zu sein. Dass es jeden einzelnen braucht, um der Not dieser Welt zu begegnen. Und vor allem, dass jede Hilfe und jede Spende, egal wie klein sie zu sein scheint, am Ende etwas Großes bewegen kann.

Bevor Sie mit der Adressgewinnung starten, geben wir Ihnen weitere hilfreiche Tipps an die Hand.

5 Grundregeln, die Ihnen als NPO bei der Adressgewinnung helfen können

1. Nutzen Sie Ihre Website 

Ganz wichtig: Verstecken Sie Ihre Newsletter-Anmeldung nicht. Machen Sie auf Ihrer Website an so vielen Stellen wie möglich auf Ihren Newsletter aufmerksam. Sicherlich haben Online-Shops mehr Möglichkeiten, ihre Newsletter-Anmeldung zu platzieren. Denn NPOs verfügen nicht über einen Warenkorb und führen auch weder Sonderangebotsaktionen noch Gewinnspiele durch. Dennoch sollten Sie Ihren CTA (Call-to-Action) zur Newsletter-Anmeldung nicht nur im Footer (also ganz unten auf Ihrer Website) platzieren. Ob bei der Öffnung der Start-Seite als Pop-Up oder Layer, in der Navigationsleiste, auf einer extra Landing Page etc. … Rücken Sie die Newsletter-Anmeldung in den Fokus Ihrer Leser. Eine ideale Platzierung wäre im oberen Drittel Ihrer Startseite. Auch die Gestaltung Ihres CTAs fördert die Steigerung Ihrer Newsletter-Anmeldungen. Bildelemente, das Wording, und die Handlungsaufforderung sollten mit Bedacht ausgesucht werden.

Quelle: Brot für die Welt Website

Auf der Website der Organisation „Brot für die Welt" wurde die Anmeldung zum Newsletter im oberen Drittel der Startseite platziert. In Grau gehalten fällt die Newsletter-Box zwar dezenter aus, fällt dennoch schnell ins Auge. Das emotionale Bild, sowie die kurz angerissene Geschichte, wirken hier unterstützend. Der Nutzer weiß sofort, über welche Themen er auf dem Laufenden gehalten wird.

Quelle: Die Arche Website

Auch beim zweiten Beispiel wurde die Newsletter-Anmeldung im oberen Drittel der Website des Vereins „Die Arche" platziert. Motivierend ist sicherlich das erreichte Spendenziel, welches direkt darüber platziert wurde. Eine aktive Aufforderung zur Anmeldung wäre sicherlich optimaler gewesen. Doch wie im Beispiel zuvor wird hier ein emotionales Thema angesprochen, das zusätzlich animiert, sich zum Newsletter anzumelden oder „Die Arche“ zu unterstützen.

2. Verstehen Sie Ihre Nutzer

Um das Interesse des Nutzers bereits beim ersten Besuch auf Ihrer Website zu wecken, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was der Nutzer von Ihnen erwartet, wenn er auf Ihrer Website landet. Gehen Sie im Kopf Ihrer Nutzer spazieren.

Was interessiert ihn, was könnte ihn begeistern und vor allem: Was könnte ihn dazu bewegen, Ihre Organisation zu unterstützen und sich für den Newsletter anzumelden? Möchte er Erfolgsgeschichten lesen, Fakten und Zahlen sehen, Bilder, die ihn emotional ansprechen? Die Antworten auf diese Fragen helfen Ihnen bei der Adressgewinnung.  


3. Kommunizieren Sie den Nutzen

Ihr Newsletter enthält immer einen Mehrwert für Ihre Abonnenten. Kommunizieren Sie ihn. Sagen Sie, was Ihre Leser von Ihrem Newsletter haben und auf was sie sich freuen dürfen. Dazu brauchen Sie keine Sonderangebots-Aktionen oder Rabattcodes. Ihre Abonnenten dürfen ein Teil Ihrer Erfolgsgeschichten, Fortschritte und wachsenden Geldspenden sein. Das dürfen Sie nie aus den Augen verlieren. Ihre Abonnenten sind nicht nur Newsletter-Empfänger, sondern Teil einer „Community“, die bereit ist zu helfen.


4. Gestalten Sie den Registrierungsprozess kurz

Viele Wege führen zur Newsletter-Anmeldung. Dennoch, egal, für welchen Weg Sie sich entscheiden: Er sollte einfach und kurz ausfallen. Der Registrierungsprozess darf nicht zur Hürde werden, den es gilt, mühevoll zu durchlaufen. Die meisten werden abbrechen und nicht ans Ziel kommen. Gestalten Sie Opt-In Formulare so einfach wie möglich. Fragen Sie nur die notwendigsten Daten ab. Dazu gehören die E-Mail-Adresse, Name und Anrede.  Im Rahmen der DSGVO darf jedoch nur die E-Mail Adresse verpflichtend abgefragt werden. Angaben wie der Name und die Anrede sind freiwillig.

Weniger ist hier eindeutig mehr. Weniger abfragen bedeutet, mehr Erfolg bei neuen Newsletter-Anmeldungen. Weitere Information können Sie immer zu einem späteren Zeitpunkt abfragen.

Quelle: CleverReach® Website

5. Machen Sie die Anmeldung transparent

Nutzer haben kein Problem damit, personenbezogene Daten weiterzugeben, solange sie wissen, wofür diese verwendet werden, und dass ihre Daten sicher aufgehoben sind. Teilen Sie Ihren Newsletter-Anmeldern mit, dass Ihnen Datenschutz sehr wichtig ist. Kommunizieren Sie, für welchen Zweck Sie die Daten verwenden, dass diese selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben werden, und dass der Newsletter-Abonnent jederzeit seine Einwilligung zurücknehmen kann.

So gewinnen Sie nicht nur neue Abonnenten und somit neue E-Mail-Adressen, sondern auch das Vertrauen Ihrer Nutzer, die Ihre Non-Profit-Organisation im besten Fall dauerhaft, aktiv und großzügig unterstützen.

Fazit:

Bei der Adressgewinnung geht es nicht nur darum E-Mail-Adressen zu generieren, sondern auch darum die Aufmerksamkeit und das Vertrauen Ihrer Nutzer zu gewinnen. Dieses erreichen Sie mit einer starken Geschichte, emotionalen Bildern sowie einer optimalen Platzierung Ihres CTAs zur Newsletter-Anmeldung. Und wenn Sie dann noch den Anmeldungsprozess kurz und transparent gestalten, haben Sie Ihren Nutzer schon so gut wie gewonnen.  

Über die Autorin:

Autorin

Morny Russell arbeitet im Marketing beim E-Mail-Software Anbieter CleverReach® in Rastede. Als kreative Textjongleurin und Über-den-Tellerrand Guckerin verfasst sie Texte rund um das Thema E-Mail Marketing. Davor war sie viele Jahre als Autorin und Redakteurin für verschiedene TV-Produktionsfirmen wie der Brainpool TV GmbH in Köln und der Constantin Entertainment in München, in der TV-Unterhaltungsbranche tätig. In ihrer Freizeit ist sie bekennender Foodie und leidenschaftliche Instagrammerin.

Alle Bilder und Texte werden mit Einverständnis unseres Partners CleverReach® genutzt.